17. Schwierigkeit
Der medizinische Klassiker sagt: „Manche Krankheiten führen zum Tod, manche heilen ohne Behandlung von selbst, und manche ziehen sich über Jahre hin und werden nicht besser. Kann man diese Fälle von Leben, Tod, Bestehen und Vergehen durch das Pulsfühlen vorhersagen?“
Antwort: Man kann sie vollständig erkennen. Wenn ein Patient bei der Diagnose die Augen schließt und Menschen nicht sehen will, sollte der Puls den Leber-Meridian zeigen, also lang, hastig und stark sein. Zeigt er jedoch stattdessen den Lungen-Meridian, also oberflächlich, kurz und rau, tritt der Tod ein. Wenn der Patient die Augen öffnet und Durst hat, mit einem Gefühl von Härte und Fülle unter dem Herzen, sollte der Puls gespannt, fest und schnell sein. Zeigt er jedoch stattdessen tief, rau und schwach, tritt der Tod ein. Wenn der Patient Blut erbricht und gleichzeitig Nasenbluten hat, sollte der Puls tief und dünn sein; zeigt er jedoch stattdessen oberflächlich, groß und fest, tritt der Tod ein. Wenn der Patient wirr redet, sollte der Körper Fieber haben, und der Puls sollte groß und mächtig sein; zeigt er jedoch stattdessen kalte Hände und Füße und einen tiefen, dünnen und schwachen Puls, tritt der Tod ein. Wenn der Patient einen geschwollenen Bauch und Durchfall hat, sollte der Puls dünn, fein und rau sein; zeigt er jedoch stattdessen gespannt, groß und gleitend, tritt der Tod ein.
