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Buch von Zhou

Der Schwur von Fei

Kapitel 57

Der Fürst von Lu, Boqin, residierte in Qufu. Die Xu und die Yi erhoben sich gemeinsam zum Aufruhr, und die östlichen Vororte waren nicht zu passieren. Daher verfasste man den „Eid von Fei“. (Dieser Absatz findet sich nicht im Originaltext.)

Der Fürst sprach: „Ah, ihr Leute, lärmt nicht, sondern hört auf den Befehl! Nun ziehen wir aus, um diese Huai-Yi zu bestrafen; auch die Xu-Rong haben sich gemeinsam zum Aufruhr erhoben.

Flickt eure Panzer und Helme gut, repariert eure Schilde – niemand wage es, nachlässig zu sein! Bereitet eure Bögen und Pfeile vor, schmiedet eure Hellebarden und Speere, schärft eure Klingen – niemand wage es, dies nicht ordentlich zu tun!

Nun soll verboten sein, die freigelassenen Rinder und Pferde ungehindert umherschweifen zu lassen. Verschließt eure Fallen für wilde Tiere, füllt eure Gruben – niemand wage es, die eingepferchten Tiere zu verletzen. Wenn die eingepferchten Tiere verletzt werden, treffe euch die gesetzliche Strafe. Wenn Rinder und Pferde entlaufen, wenn Diener und Mägde fliehen, so wagt nicht, über die Grenzen zu jagen; bringt sie vielmehr ehrerbietig zurück. Ich werde euch nach Gebühr belohnen. Wenn ihr über die Grenzen jagt und sie nicht zurückbringt, treffe euch die gesetzliche Strafe. Niemand wage es zu rauben und zu plündern, Mauern zu übersteigen, Rinder und Pferde zu stehlen oder Diener und Mägde zu verleiten; wer solches tut, den treffe die gesetzliche Strafe.

Am Tag Jiaxu werden wir die Xu-Rong angreifen. Legt eure Trockennahrung bereit – niemand wage es, nicht rechtzeitig zu erscheinen; wer nicht rechtzeitig erscheint, den treffe schwere Strafe. Ihr Leute der drei Vorstädte und der drei Außenbezirke von Lu, legt eure Bauplanken und Stützen bereit. Am Tag Jiaxu werden wir eine Stadt bauen – niemand wage es, sie nicht zu liefern; wer sie nicht liefert, den treffe die Strafe der völligen Vernichtung, jedoch nicht die Todesstrafe. Ihr Leute der drei Vorstädte und der drei Außenbezirke von Lu, legt euer Futter bereit – niemand wage es, nicht reichlich zu versorgen; wer nicht reichlich versorgt, den treffe schwere Strafe.“