Besser lesen auf dem Handy App Buch der Lieder: Volltextsuche, Lesezeichen, Vorlesen, Offline-Lesen
Thema
Schriftgröße 18
Kleine Elegien (Xiaoya)

Hirschruf

Kapitel 1

Lied der Hirschrufe

Vorrede: „Lied der Hirschrufe“ – ein Lied, in dem der Fürst seine Beamten und Gäste bewirtet. Es wurden bereits Speisen und Getränke für sie bereitet, und auch mit Bambuskörben wurden Gaben dargereicht, um aufrichtige Zuneigung zu zeigen. Daraufhin können die treuen Minister und Gäste ihre Kräfte ganz einsetzen.

Die Hirsche rufen „juh, juh“, auf dem Felde fressen sie Beifuß. Ich habe edle Gäste, ich lasse die Zither schlagen und die Mundorgel blasen, um sie zu begrüßen.

Man bläst die Mundorgel und auch die Zungenpfeifen, man trägt die Körbe herbei und bringt Gaben in Eile. Die Gäste sind mir wohlgesinnt und weisen mich auf den Weg der großen Lehre.

Die Hirsche rufen „juh, juh“, auf dem Felde fressen sie Wermut. Ich habe edle Gäste, ihr Wesen und ihr Ruhm sind weithin offenbar.

Sie belehren das Volk, dass es nicht leichtfertig sei, der Edle nimmt sich an ihnen ein Vorbild. Ich habe guten Wein, die Gäste trinken und erfreuen sich.

Die Hirsche rufen „juh, juh“, auf dem Felde fressen sie Gelbwurz. Ich habe edle Gäste, ich lasse die Zither schlagen und die Wölbbrettzither rühren, um die Freude zu mehren.

Man schlägt die Zither und rührt die Wölbbrettzither, in Eintracht und Freude vergeht die Zeit. Ich habe guten Wein, um die Herzen der Gäste zu erquicken.

Das „Lied der Hirschrufe“ hat drei Strophen, jede Strophe zu acht Zeilen.