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Kleine Elegien (Xiaoya)

Das große Feld (II)

Kapitel 52

Da Tian

Vorwort: Das Lied Da Tian ist eine Satire auf König You von Zhou. Es handelt von Witwen und Witwern, die sich nicht selbst versorgen können.

Auf dem großen Feld ist viel Getreide gesät; die Saat ist ausgewählt, die Geräte sind instand gesetzt, und alles ist bereit, bevor man mit dem Pflügen beginnt.

Mit meiner scharfen Pflugschar wende ich die Erde im südlichen Feld, säe die hundert Kornarten, die Halme wachsen gerade und kräftig, der Urenkel ist zufrieden damit.

Das Getreide hat Ähren und Hülsen angesetzt, ist fest und gut geworden, ohne Hirsen- oder Fuchsschwanzgras.

Entfernt die bohrenden Schädlinge, die die Herzen fressen, die Blätter fressen, die Wurzeln fressen und die Knoten fressen; lasst sie nicht meine jungen Saaten auf dem Feld schädigen. Der Ahn des Feldes, ein Geist, ergreift sie und wirft sie ins Feuer.

Am Himmel sammeln sich dunkle Wolken, der Regen fällt in Strömen; das Regenwasser fällt auf das Gemeindefeld und fließt auch auf mein Privatfeld.

Dort sind unreife Halme, die nicht geerntet wurden, hier sind Garben, die nicht eingebracht wurden; dort liegen verlorene Garben, hier liegen vergessene Ähren – all dies ist der Gewinn der Witwen.

Der Urenkel kommt zum Feldrand, bringt seine Frau und Kinder mit, reicht den Arbeitern auf dem südlichen Feld das Essen, und der Feldaufseher ist hocherfreut.

Der Urenkel kommt, um ein Opfer darzubringen, mit dem roten Rind und dem schwarzen Schwein, sowie mit Hirse und Getreide. Dies wird zur Verehrung und zum Opfer dargebracht, um großes Glück herabzuflehen.

Da Tian hat insgesamt vier Strophen, davon zwei Strophen mit je acht Versen und zwei Strophen mit je neun Versen.