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Große Elegien (Daya)

Ling Tai (Der Geisterturm)

Kapitel 8

Líng Tái

Vorwort: „Líng Tái“ – das Volk begann, sich ihm anzuschließen. König Wén empfing das Mandat des Himmels, und das Volk freute sich, von seiner numinosen Tugend ergriffen zu werden, die sogar die Vögel, Tiere und Insekten erreichte.

Man begann, den Líng Tái zu planen, vermaß ihn und errichtete ihn. Das Volk half vereint beim Bau, und nach wenigen Tagen war er vollendet.

Anfangs drängte man nicht auf schnelle Fertigstellung, doch das Volk kam wie Kinder von selbst zur Arbeit.

König Wén kam zum Líng Yòu. Die Hirschkühe ruhten friedlich.

Die Hirschkühe hatten glänzendes Fell, die weißen Vögel schneeweiße Federn. König Wén kam zum Líng Zhǎo. Der ganze Teich war voller Fische, die fröhlich sprangen und hüpften.

Die Gestelle für Glocken und Klangsteine waren mit Sägezahnmuster geschnitzt, große Trommeln und große Glocken standen bereit. Ach, wie harmonisch und wohltönend waren Trommel- und Glockenklang! Ach, wie fröhlich war es im Pì Yōng-Palast!

Ach, wie harmonisch und wohltönend waren Trommel- und Glockenklang! Ach, wie fröhlich war es im Pì Yōng-Palast! Die Tuó-Trommel dröhnte dumpf, und die blinden Musikmeister spielten, um die Verdienste zu preisen.

„Líng Tái“ – fünf Strophen, jede Strophe vier Zeilen.