Jia Le (Das erfreuliche Fest)
Jiǎ Lè (Die Freude der Tugend)
Vorrede: Jiǎ Lè ist ein Gedicht, das König Cheng von Zhou preist.
Der heitere und gütige Edle,
Seine Tugend erstrahlt in hellem Glanz.
Er beruhigt das Volk und setzt die Weisen ein,
Empfängt Segen und Glück vom Himmel.
Der Himmel schützt und sendet ihn,
Häufung von Glück und Segen fällt herab.
Er erbittet hundertfaches Glück und tausendfachen Lohn,
Seine Nachkommen zählen in Tausenden und Milliarden.
Ehrfürchtig, ehrerbietig und voller Milde,
Ist er würdig, Fürst und König zu sein.
Kein Fehlverhalten, kein Vergessen der Wurzeln,
Er folgt den alten Ordnungen der früheren Könige.
Seine Haltung und Gebärde sind voller Würde,
Seine Worte und Lehren sind klar und geordnet.
Kein Groll und kein Widerwille entsteht,
Er folgt den weisen Ministern und allen Würdenträgern.
Empfängt er unendlichen Segen und Glück,
Wird er den zehntausend Ländern in allen vier Himmelsrichtungen zum Vorbild.
Er ist das Band und das Gesetz,
Seine Milde erstreckt sich auf alle Minister und Freunde.
Die Fürsten, die hundert Beamten und die Edlen,
Alle lieben den Himmelssohn von Zhou.
Unermüdlich und pflichtbewusst in seinen Ämtern,
So findet das Volk Frieden und Ruhe.
Jiǎ Lè hat vier Strophen, jede Strophe besteht aus sechs Versen.
