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Landesweisen (Guofeng)

Das grüne Gewand

Kapitel 27

Vorwort:

„Das grüne Gewand“ handelt von der Herzogin Zhuang von Wey, die über ihr eigenes Schicksal trauert. Die Nebenfrau stieg im Rang auf und überragte die rechtmäßige Gemahlin; die Herrin verlor den ihr gebührenden Platz, und daher schuf sie dieses Lied.

Grün, o grün ist das Gewand,

grün die Außenseite, gelb das Futter.

Das Leid in meinem Herzen –

wann wird es enden?

Grün, o grün ist das Gewand,

grün das Oberkleid, gelb der Unterrock.

Das Leid in meinem Herzen –

wann wird es vergehen?

Der grüne Seidenfaden –

von deinen Händen gefärbt und gewebt.

Ich gedenke der Verstorbenen,

auf dass ich mich nicht vergehe.

Feines Hanfgewebe, grobes Hanfgewebe –

kalt und schaurig im Wind.

Ich gedenke der Verstorbenen,

die ganz meinem Herzen entspricht.

„Das grüne Gewand“ hat vier Strophen, jede Strophe vier Verse.