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Hymnen von Lu (Lusong)

Füllen und prangen

Kapitel 2

„Yǒu Bì“

Die Vorrede zum Gedicht besagt: Das Lied „Yǒu Bì“ preist die Rechtschaffenheit und die Einhaltung der Riten zwischen Herzog Xǐ von Lǔ und seinen Ministern.

Fett und kräftig sind die Pferde, fett und kräftig, die vier Falben, wie stark sie sind! Vom frühen Morgen bis zum späten Abend sind sie im Dienst des Fürsten tätig, im Dienst des Fürsten sind sie eifrig und hell.

Die Reiher fliegen in Scharen, die Reiher kommen herab und lassen sich auf dem Hof nieder. Die Trommeln dröhnen, torkelnd tanzen sie, alle zusammen freuen sie sich.

Fett und kräftig sind die Pferde, fett und kräftig, die vier Hengste, wie stark sie sind! Vom frühen Morgen bis zum späten Abend sind sie im Dienst des Fürsten tätig, im Dienst des Fürsten trinken sie Wein und genießen.

Die Reiher fliegen in Scharen, die Reiher fliegen zum Himmel empor. Die Trommeln dröhnen, torkelnd kehren sie heim, alle zusammen freuen sie sich.

Fett und kräftig sind die Pferde, fett und kräftig, die vier Rappen, wie stark sie sind! Vom frühen Morgen bis zum späten Abend sind sie im Dienst des Fürsten tätig, im Dienst des Fürsten wird ein Festmahl ausgerichtet.

Von nun an, Jahr für Jahr, gibt es reiche Ernten. Der Edle erlangt Glück und Segen, hinterlässt es seinen Kindern und Enkeln – alle zusammen freuen sie sich.

„Yǒu Bì“ in drei Strophen, jede Strophe zu neun Versen.