Ein Fuchs
Vorwort: „Der einsame Fuchs“ ist ein Gedicht, das die damalige Zeit verspottet. Die Männer und Frauen im Staat Wei verpassten die Zeit für Heirat und verloren ihre Partner. In der Antike, wenn ein Land von Hungersnöten heimgesucht wurde, vereinfachte man die Hochzeitsriten und förderte die Eheschließung, um diejenigen, die noch keine Familie gegründet hatten, zusammenzubringen und so die Bevölkerung zu vermehren.
Ein einsamer Fuchs streift umher, auf der steinernen Brücke über den Qi-Fluss. Mein Herz ist voller Kummer – jener Mensch hat kein Untergewand.
Ein einsamer Fuchs streift umher, an der Furt des Qi-Flusses. Mein Herz ist voller Kummer – jener Mensch hat keinen Gürtel.
Ein einsamer Fuchs streift umher, am Ufer des Qi-Flusses. Mein Herz ist voller Kummer – jener Mensch hat kein Gewand.
„Der einsame Fuchs“ besteht aus drei Strophen, jede Strophe hat vier Verse.
