Der große Wagen
Das große Wagenrad
Vorwort: Das Gedicht „Das große Wagenrad“ verspottet die hohen Beamten des Staates Zhou. Zu jener Zeit verfiel die Sittlichkeit, und die Sitte, dass Männer und Frauen heimlich miteinander durchbrannten, war weit verbreitet. Daher schilderte der Dichter die alten Bräuche, um die Gegenwart zu tadeln, und wies darauf hin, dass die hohen Beamten nicht imstande waren, die Rechtssachen der heimlich durchbrennenden Paare zu verhandeln.
Das große Wagenrad fährt mit einem klirrenden Geräusch dahin,
Das feine Wollgewand ist blaugrün wie Schilf und Beifuß.
Etwa denke ich nicht an dich?
Ich fürchte nur, du wagst es nicht, mit mir zu gehen.
Das große Wagenrad fährt mit einem dumpfen Geräusch dahin,
Das feine Wollgewand ist rot wie ein roter Jadestein.
Etwa denke ich nicht an dich?
Ich fürchte nur, du wagst es nicht, mit mir durchzubrennen.
Im Leben können wir nicht im selben Raum wohnen,
Nach dem Tode möchten wir im selben Grab bestattet sein.
Wenn du sagst, ich sei nicht aufrichtig,
So gibt es die helle Sonne am Himmel als Zeugen.
„Das große Wagenrad“ hat insgesamt drei Strophen, jede Strophe hat vier Verse.
