Hinaus aus dem Osttor
Vorwort zu „Hinaustreten aus dem Osttor“:
„Hinaustreten aus dem Osttor“ ist ein Gedicht, das die Trauer über die Wirren der Zeit beklagt. Die Fürsten kämpften fünfmal um den Thron, die Kriege hörten nicht auf, Männer und Frauen ließen einander im Stich, und das Volk sehnte sich danach, seine Familie zu bewahren.
Text:
Ich trete aus dem Osttor hinaus, die Frauen sind zahlreich wie bunte Wolken.
Obgleich sie zahlreich sind wie bunte Wolken, ist keine unter ihnen die, die ich ersehne.
Nur die Frau im weißen Gewand und mit grünem Kopftuch kann mich erfreuen.
Ich trete aus der äußeren Stadtmauer hinaus, die Frauen sind zahlreich wie die Blüten des weißen Schilfgrases.
Obgleich sie zahlreich sind wie die Blüten des weißen Schilfgrases, ist keine unter ihnen die, um die ich mich sorge.
Nur die Frau im weißen Gewand und mit rotem Kopftuch kann mit mir Freude teilen.
„Hinaustreten aus dem Osttor“ besteht aus zwei Abschnitten, jeder Abschnitt hat sechs Verse.
