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Landesweisen (Guofeng)

Die Flüsse Zhen und Wei

Kapitel 95

Das Gedicht „Zhen Wei“ ist eine Satire auf die chaotische Zeit. Die Kriege hörten nicht auf, Männer und Frauen verließen einander, und ein ausschweifender, sittenloser Geist breitete sich aus, den niemand aufhalten konnte.

Die Flüsse Zhen und Wei waren prall gefüllt und strömten dahin. Die jungen Männer und Frauen hielten Orchideen in ihren Händen. Das Mädchen sagte: „Sollen wir gehen und uns das ansehen?“ Der junge Mann antwortete: „Ich war schon dort.“ „Lass uns noch einmal zum Wei-Fluss gehen; dieser Ort ist wirklich weit und fröhlich.“ Die jungen Männer und Frauen scherzten und neckten einander und schenkten sich gegenseitig Pfingstrosen.

Die Flüsse Zhen und Wei waren klar und durchsichtig. Die jungen Männer und Frauen waren unzählig wie ein Menschenmeer. Das Mädchen sagte: „Sollen wir gehen und uns das ansehen?“ Der junge Mann antwortete: „Ich war schon dort.“ „Lass uns noch einmal zum Wei-Fluss gehen; dieser Ort ist wirklich weit und fröhlich.“ Die jungen Männer und Frauen scherzten und neckten einander und schenkten sich gegenseitig Pfingstrosen.

„Zhen Wei“ besteht aus zwei Strophen, jede Strophe hat zwölf Verse.

Der Staat Zheng hatte insgesamt einundzwanzig Gedichte, dreiundfünfzig Strophen und zweihundertdreiundachtzig Verse.