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Thema
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Band 1, Erster Teil

Erster Versuch: Der Vorklang

Kapitel 7

Band 1, Oberer Teil

Probenszene: Der Vorspann

Schmetterling liebt Blumen (Der Nebendarsteller tritt auf, mit einer Filzmütze und einem daoistischen Gewand, weißem Bart):

Wer kann sich mit mir, dem alten Herrn, vergleichen? Weder aus Jade noch aus Bronze, von Schlamm umhüllt. Die verbliebenen Seelen und verlorenen Geister haben keine Gefährten, die Welt zeigt auf mich und lacht, warum sollte ich mich verstecken? Alte Feinde in der Brust sind mit einem Strich getilgt, treffe ich auf Wein und Lieder, kann ich überall verweilen. Kindesliebe und Beamtenloyalität sind wohlgeordnet, denkt nicht daran, noch die Frucht des Unsterblichen zu essen.

Die Sonne scheint auf das goldene Zeitalter von Tang und Yu, die Blumen blühen im Jahr des Jiazi; in den Bergen gibt es keine Räuber oder Diebe, auf der Erde sind alles Unsterbliche. Ich, der Alte, war ursprünglich ein Zeremonienmeister im Amt für kaiserliche Opfer in Nanjing. Der Rang ist nicht hoch, mein Name kann verborgen bleiben. Am meisten liebe ich es, ohne Unglück und Katastrophen zu leben. Ich bin siebenundneunzig Jahre alt geworden, habe viel Aufstieg und Untergang erlebt, und nun bin ich wieder im Jiazi-Zyklus der ersten Ära. Tang und Yao regieren im Hof, Yu und Gao sind im Amt; überall leben die Menschen in Frieden und Zufriedenheit, jedes Jahr gibt es reiche Ernten. Jetzt ist das dreiundzwanzigste Jahr der Kangxi-Ära, und ich habe zwölf Arten von glückverheißenden Zeichen gesehen. (Jemand fragt von der Bühne:) Darf ich fragen, welche zwölf Zeichen das sind? (Er zählt an den Fingern:) Der Gelbe Fluss bringt das Diagramm hervor, der Luo-Fluss das Buch, der helle Stern leuchtet, die glückverheißende Wolke erscheint, süßer Tau fällt, fruchtbarer Regen strömt, der Phönix versammelt sich, das Einhorn wandert, die Mingjia-Pflanze sprießt, das Glückskraut wächst, das Meer ist ohne Wellen, der Gelbe Fluss wird klar. Alles ist vollständig – kann man das nicht feiern? Ich, der Alte, bin glücklich, diese Zeit des Friedens und Wohlstands zu erleben, und reise überall umher. Gestern sah ich im Friedensgarten ein neu erschienenes Theaterstück mit dem Titel „Der Pfirsichblütenfächer“. Es handelt von den jüngsten Ereignissen in Nanjing am Ende der Ming-Dynastie. Durch die Geschichte von Trennung und Wiedervereinigung wird das Gefühl von Aufstieg und Untergang dargestellt. Die Ereignisse und Personen sind real, mit Beweisen und Belegen. Ich, der Alte, habe nicht nur davon gehört, sondern alles mit eigenen Augen gesehen. Noch erfreulicher ist, dass man auch meine altersschwache Gestalt auf die Bühne gebracht hat, als Nebendarsteller. Das bringt mich dazu, einmal zu weinen, einmal zu lachen, einmal zu zürnen und einmal zu fluchen. Die zahlreichen Gäste im Saal – wie sollten sie wissen, dass ich, der Alte, selbst die Person in diesem Stück bin! (Von der Bühne:) Darf ich fragen, wer dieses gute Stück geschrieben hat? (Antwort:) Ihr Herren wisst es nicht: Die berühmten Meister der Liedtexte hinterlassen nie ihre Namen. Man sieht nur, dass sie loben und tadeln – das Verfassen der Annalen muss auf die Tradition der Familie zurückgehen; besingbar und besprechbar – wie sollten die Hymnen und Oden ohne die Lehren des Hauses auskommen! (Von der Bühne:) Dann muss es der Gelehrte vom Wolkengipfel sein. (Antwort:) Wen meint ihr damit? (Von der Bühne:) Heute gibt es eine vornehme Versammlung in Amtstracht, und man wird dieses Theaterstück aufführen. Ihr, alter Herr, seid sowohl ein Zeitgenosse als auch mit der neuen Musik vertraut. Warum erzählt ihr nicht vorab den gesamten Verlauf des Stücks, damit wir alle gespannt zuhören? (Antwort:) Es gibt ein Lied nach der Melodie „Duftender Garten“ von Priester Zhang. Lasst es mich singen, um euch zu unterrichten:

Duftender Garten

Der junge Herr Hou wohnt in Moling und trifft genau die schöne Frau aus dem Süden; Verleumdungen wirken im Verborgenen, das Liebespaar wird in einer Nacht getrennt. Dann kommt der Himmelssturz und die Erdumwälzung, die Grenzfürsten am Huai und am Jangtse geraten in Aufruhr. Ein unfähiger Herrscher wird eingesetzt, Lieder und Tänze ausgewählt, Parteiungen entstehen durch böse Minister. Das gute Verhältnis kann nicht wiederhergestellt werden; auf dem Turm kommt es zu Gewalt, im Kerker versinkt man. Doch dank der Hilfe von Su und Liu, die eifrig vermitteln. In der Nacht flieht der Herr, der Kanzler entkommt; wer trauert über Rauch und Wellen um die treuen Seelen? Der Pfirsichblütenfächer wird auf dem Altar zerrissen, ich zeige euch den Weg zur Erlösung.

(Von der Bühne:) Wunderbar, wunderbar! Nur die Melodie ist so klangvoll, dass ich sie nicht auf Anhieb erfassen kann. Bitte fasst es in wenigen Worten zusammen! (Antwort:) Lasst es mich sagen:

Die bösen Ma und Ruan legen Schwerter im Inneren und Äußeren, die geschickten Liu und Su spannen heimlich die Fäden;

Der junge Herr Hou bricht die mond- und blumenumrankte Beziehung ab, Priester Zhang beendet den Fall von Aufstieg und Untergang.

Noch bevor die Rede zu Ende ist, tritt der junge Herr bereits auf die Bühne. Meine Herren, seht nur!